re!source Stiftung und DIvB vereinbaren Kooperation

Berlin, 27. September 2019: Die Bau- und Immobilienwirtschaft ist eine der rohstoffintensivsten Sektoren überhaupt. Deshalb bietet sie ein enormes Potenzial zur Optimierung des Ressourceneinsatzes. – Die re!source Stiftung e. V. und das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz e. V. (DIvB) haben daher eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Künftig werden die Organisationen verbindende Themen gemeinsam gestalten. Die Zusammenarbeit umfasst insbesondere das Aufgabenfeld der effektiven und nachhaltigen Ressourcenschonung in der Bau- und Immobilienwirtschaft, beginnend bei der Gebäudeplanung und -gestaltung über die Errichtung, Nutzung und Sanierung bis zum Rückbau und zum Recycling der Materialien.

„Schwindende Ressourcen, knapper werdende Deponieräume, Umwelt- und Klimaschutz stellen die Bau- und Immobilienwirtschaft vor die Herausforderung, den Materialeinsatz neu zu denken. Gefragt sind innovative Lösungen, die Qualitätsansprüche und Sicherheitsaspekte genauso berücksichtigen wie den Materialeinsatz und die Umweltverträglichkeit“, begrüßten Annette von Hagel und Rolf Brunkhorst, geschäftsführende Vorstände der re!source Stiftung e. V. die Kooperation. Vorbeugender Brandschutz biete einen entscheidenden Beitrag zum Schutz von Gebäuden und Materialien und trage somit wesentlich zur Ressourcenschonung bei. Durch die Kooperation mit dem Deutschen Institut für verbeugenden Brandschutz e. V. könne man die beiderseitigen Kompetenzen bündeln und gemeinsam auf zukunftsweisende Lösungen hinwirken.

Auch Jörg-Uwe Strauß, Geschäftsführer des DIvB, sieht in der Kooperation Vorteile: „Der nachhaltige Einsatz von Ressourcen und die Rückbaufähigkeit verwendeter Materialien ist auch unser Anliegen. Im Verbund mit der re!source Stiftung können wir unsere Standpunkte schärfen, Projekte initiieren und gemeinsame Interessen wirksam vertreten.“ Mit seinem brandschutztechnischen Fachwissen werde das DIvB die Entwicklung entsprechender Konzepte voranbringen.

Gebäudegestaltung und Produktdesign sind entscheidend
Die gegenseitige Abhängigkeit von Gestaltung, Konstruktion, Materialauswahl und Produkt- und Prozessdesign erfordert eine integrale Gesamtplanung, die Recyclingfähigkeit, Umweltverträglichkeit und Brandschutzeignung gleichermaßen Rechnung trägt. Nichts Geringeres als ein Paradigmenwechsel ist gefragt, damit Planer und Architekten den Aspekt des Rückbaus von vornherein in ihre Entwürfe einbeziehen. Auch auf Produzenten-, Auftraggeber- und Investorenseite ist ein Umdenken notwendig, damit ressourcenschonendes Bauen als logische und wirtschaftliche Antwort auf permanent knapper werdende Ressourcen und massiv steigende Entsorgungskosten betrachtet wird.

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